Schrottcontainer für Gewerbe
Abrollcontainer: Maße, Gewicht und Zuladung
Das Datenblatt für Abrollcontainer von 10 bis 40 m³: Außenmaße, Hakenhöhe, Leergewicht und was ein Abrollkipper tatsächlich laden darf.
Ein Abrollcontainer ist typischerweise 4,0 bis 7,0 m lang, außen rund 2,3 bis 2,55 m breit und je nach Volumen etwa 0,5 bis 2,6 m hoch. Der Aufnahmebügel für den Haken des Fahrzeugs sitzt bei Behältern nach DIN 30722 Teil 1 und 2 auf 1.570 mm Höhe. Gängig sind Volumen von rund 5 bis 40 m³, Sonderbauten gehen darüber hinaus. Wichtig für die Planung: Gleiches Volumen heißt nicht gleiche Länge. Ein 10-m³-Behälter kann 6 m lang und flach oder 4,5 m lang und höher gebaut sein. Verbindlich sind deshalb immer die Maße und die zulässige Zuladung des Behälters, den der Fachbetrieb in Ihrer Region im Bestand hat. Schrottgeier stellt selbst keine Container, sondern vermittelt Ihre Anfrage an diesen Betrieb.
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<a href="https://schrottgeier.de/container/abrollcontainer/"> <img src="https://schrottgeier.de/wp-content/themes/schrottgeier/assets/img/grafiken/abrollcontainer-masse.svg" alt="Abrollcontainer in Seitenansicht mit Außenlänge, Höhe und Hakenhöhe nach DIN 30722" width="800"> </a> <p>Grafik: <a href="https://schrottgeier.de/">schrottgeier.de</a></p>
Abrollcontainer Maße je Größe
Die Tabelle fasst Herstellerdatenblätter und Behälterlisten von Containerdiensten zusammen. Sie zeigt Spannen, weil jeder Hersteller eigene Baureihen hat: Dasselbe Volumen entsteht aus unterschiedlichen Kombinationen von Länge und Wandhöhe, und manche Datenblätter nennen Innen-, andere Außenmaße.
| Volumen | Länge | Breite außen | Höhe / Wandhöhe | Leergewicht typisch |
|---|---|---|---|---|
| rund 10 m³ | 4,5–6,0 m | 2,3–2,55 m | 0,75–1,0 m | 1,5–2,5 t |
| rund 20 m³ | 5,0–7,0 m | 2,3–2,55 m | 1,25–1,75 m | 1,9–2,4 t |
| rund 30 m³ | 6,0–7,0 m | 2,3–2,55 m | 2,0–2,3 m | 2,3–2,9 t |
| rund 40 m³ | rund 7,0 m | 2,3–2,55 m | 2,25–2,6 m | 2,6–3,5 t, mit Deckel bis rund 3,9 t |
Die Innenbreite liegt bei rund 2,30 bis 2,35 m, die Innenlänge etwa 30 cm unter der Außenlänge. Für lange Profile und Träger zählt die Innenlänge: Was länger ist, muss vor Ort geteilt werden. Die Laderampe hinten liegt bei Behältern mit Flügeltür nur rund 25 cm über dem Boden.
Wie viele Tonnen darf ein Abrollcontainer laden?
Die Grenze setzt in der Praxis meist nicht der Behälter, sondern das Fahrzeug. Ein zweiachsiger Lkw darf nach § 34 StVZO insgesamt 18 t wiegen, ein dreiachsiger 25 t, mit bestimmter Achsausführung 26 t. Was davon für die Ladung übrig bleibt, zeigen Datenblätter von Containerdiensten:
| Abrollkipper | Länge Fahrzeug | Zuladung maximal |
|---|---|---|
| Zweiachser | rund 7,80 m | rund 9,3 t inklusive Behälter |
| Dreiachser | 8,65–9,30 m | 14,1–15,1 t inklusive Behälter |
Zieht man das Leergewicht des Behälters von 1,5 bis 3,5 t ab, bleiben auf dem Dreiachser rund 11 bis 13 t für das Material. Containerdienste nennen in ihren Behälterlisten entsprechend Füllgewichte von höchstens 10 t bis 14 t je nach Behälter. Auch die Norm zieht Grenzen: Ein Herstellerdatenblatt für Behälter nach DIN 30722-1 nennt 15 t zulässiges Behältergesamtgewicht, für die schwerere Ausführung nach Teil 2 sind es 24 t – dafür braucht es dann aber ein Fahrzeug der schwereren Klasse. Die zulässige Zuladung Ihres konkreten Behälters nennt Ihnen der Betrieb.
DIN 30722: warum jeder Behälter auf jedes Fahrzeug passt
Die DIN 30722 legt die Schnittstelle zwischen Abrollkipper und Behälter fest: Hakenhöhe von 1.570 mm, Lage und Durchmesser des Aufnahmebügels, den Rahmen unter dem Behälter mit der Verriegelung und die Rollen am Heck mit 1.560 mm Innen- und 2.160 mm Außenabstand. Teil 1 gilt für Fahrzeuge bis 26 t, Teil 2 für schwerere Fahrzeuge bis 32 t, Teil 3 für leichte Fahrzeuge mit niedrigerem Haken auf 900 mm. Für Sie heißt das: Ein Behälter nach Norm kann von jedem passenden Fahrzeug getauscht werden – der Betrieb muss nicht mit dem eigenen Lkw kommen, und ein voller Container lässt sich gegen einen leeren wechseln, ohne umzuladen.
Gewicht vor Volumen: bei Metall ist der Kubikmeter die falsche Frage
Bei Holz, Folien oder Sperrmüll ist ein 40-m³-Behälter voll, bevor er schwer wird. Bei Metall ist es umgekehrt. Eine 7-m³-Mulde mit losem Mischschrott wiegt nach unserer Marktrecherche 1,5 bis 3 t; auf 30 m³ hochgerechnet wären das rund 6 bis 13 t – und damit genau der Bereich, an dem der Dreiachser seine Grenze erreicht. Kompakter Schrott wie Stanzabfälle oder Bremsscheiben erreicht sie noch früher.
Deshalb ist bei Schrott ein mittelgroßer Abrollcontainer oft die bessere Wahl als der größte. Was die Materialart für die Größe bedeutet, steht ausführlich auf der Seite Containergrößen für Schrott. Mit dem Werkzeug können Sie Ihre Menge grob gegen die Behältergrößen rechnen:
Das Werkzeug braucht JavaScript. Die Zahlen dahinter stehen auch im Text dieser Seite.
Das Werkzeug rechnet mit Richtwerten je Behälterklasse. Ob ein Betrieb sie ausschöpfen kann, hängt vor allem am Fahrzeug – bei schwerem Material sagt er Ihnen, bis zu welcher Füllhöhe geladen werden darf.
Deckel, Plane, Klappe, Türen: welche Ausführung bei Schrott?
Die meisten Schrottcontainer sind offene Wannen. Zusatzausstattung lohnt sich in drei Fällen:
- Deckel oder Plane gegen Regen. Metallspäne mit Kühlschmierstoff dürfen nicht nass werden: Regen wäscht Öl und Emulsion aus, und das belastete Wasser läuft auf den Hof. Hier gehört ein dichter, abgedeckter Behälter hin – Einzelheiten auf der Seite Metallspäne entsorgen. Ein Deckel macht den Behälter schwerer: Ein 40-m³-Abrollcontainer mit Deckel wiegt leer rund 3,9 t.
- Geschlossene Bauform gegen Diebstahl. Kupferkabel, Messing und Aluminium ziehen ungebetene Besucher an, vor allem auf Baustellen und offenen Höfen. Ein Behälter mit Deckel oder Türen lässt sich abschließen und verhindert zugleich, dass Fremde ihren Abfall einwerfen – der dann als Störstoff auf Ihrem Wiegeschein landet.
- Klappe oder Flügeltür für Stückgut. Maschinenteile, Gitterboxen oder Stahlbündel lassen sich mit dem Stapler durch die Hecktür einfahren, statt sie über die Bordwand zu heben. Die zweiflügelige Hecktür ist bei vielen Abrollbehältern Serie.
Für reinen Stahl- und Mischschrott auf dem eigenen Hof genügt meist der offene Behälter. Nennen Sie Material und Beladung, dann schlägt der Betrieb die Ausführung vor.
Abrollcontainer oder Absetzmulde?
| Ihre Lage | Eher Abrollcontainer | Eher Absetzmulde |
|---|---|---|
| Menge | mehrere Tonnen, laufender Anfall | bis wenige Tonnen, einmalig oder Kleinmengen je Sorte |
| Teilelänge | Profile, Träger, Rohre bis rund 6,5 m | Teile bis rund 3 m |
| Beladung | Bagger, Kran, Stapler durch die Hecktür | von Hand, Stapler über die niedrige Seite |
| Platz | viel Länge vor dem Behälter | kompakter Stellplatz |
| Sortentrennung | ein Behälter je Hauptsorte | mehrere kleine Behälter nebeneinander |
Maße, Ladekante und Platzbedarf der kleineren Bauart stehen auf der Seite Absetzmulde: Maße und Zuladung. Für Erdaushub und Bauschutt gelten übrigens andere Regeln – diese Seite behandelt ausschließlich Metall.
Stellplatz: wie viel Platz braucht der Abrollkipper?
Der Abrollkipper zieht den Behälter über den Haken auf die Ladefläche und rollt ihn beim Abstellen schräg nach hinten ab. Dafür braucht er deutlich mehr Länge als der Behälter selbst. Ein Entsorger nennt für seine Fahrzeuge folgende Anforderungen:
- Freie Fläche vor dem Behälter: 15 m, damit das Fahrzeug in einer Linie auf- und abladen kann.
- Wendekreis: 16 m.
- Durchfahrt: mindestens 3,50 m breit und 4,10 m hoch.
- Lichte Höhe am Stellplatz: rund 6,20 m, weil der Behälter beim Aufnehmen und Kippen steil angestellt wird.
- Untergrund: befestigt, waagerecht und für das Fahrzeuggewicht von 26 t tragfähig.
Das Fahrzeug selbst ist als Dreiachser 8,65 bis 9,30 m lang, der Behälter bis 7 m – beides steht beim Abrollen hintereinander. Ein anderer Containerdienst rechnet auf einem Parkplatz grob mit vier Pkw-Längen. Auf Pflaster, Asphalt im Sommer oder empfindlichen Hofflächen drücken sich die Rollen ein; Bodenschutzplatten oder Bohlen unter den Rollen verteilen die Last. Fragen Sie danach, bevor der Behälter steht, und schicken Sie am besten ein Foto der Zufahrt mit.
Stellplatz auf öffentlichem Grund
Steht der Abrollcontainer auf Straße, Gehweg oder Parkstreifen, braucht er in aller Regel eine Erlaubnis der Kommune, häufig mit Auflagen zu Absicherung und Beleuchtung. Die Regeln sind Landes- und Ortsrecht. Was dabei zu klären ist, erklärt die Seite Container auf öffentlichem Grund. Für Maße und Gewichte des beladenen Fahrzeugs im Straßenverkehr ist der ausführende Fachbetrieb verantwortlich.
Dieser Hinweis ersetzt keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen zu Abrollcontainern
Welche Maße hat ein Abrollcontainer?
Typisch sind 4,0 bis 7,0 m Länge, rund 2,3 bis 2,55 m Außenbreite und je nach Volumen 0,5 bis 2,6 m Höhe. Ein 10-m³-Behälter ist meist flach, ein 40-m³-Behälter rund 7 m lang und 2,25 bis 2,6 m hoch. Die genauen Maße hängen vom Hersteller ab.
Wie hoch ist der Haken am Abrollcontainer?
Bei Behältern nach DIN 30722 Teil 1 und 2 sitzt der Aufnahmebügel auf 1.570 mm. Behälter für leichte Fahrzeuge nach Teil 3 haben einen niedrigeren Haken auf 900 mm und passen nicht auf die großen Fahrzeuge.
Wie viel wiegt ein leerer Abrollcontainer?
Je nach Größe und Blechstärke rund 1,5 t bei 10 m³ bis 3,5 t bei 40 m³. Ein Deckel bringt zusätzliches Gewicht: Ein 40-m³-Behälter mit Deckel wiegt rund 3,9 t.
Wie viele Tonnen passen in einen Abrollcontainer?
Die Grenze setzt meist das Fahrzeug. Ein Dreiachser darf laut Datenblatt eines Containerdienstes 14,1 bis 15,1 t laden, einschließlich des Behälters. Für das Material bleiben damit rund 11 bis 13 t, beim Zweiachser deutlich weniger. Den verbindlichen Wert nennt der Fachbetrieb.
Was ist der Unterschied zwischen Abrollcontainer und Absetzcontainer?
Der Abrollcontainer wird über einen Haken längs auf den Lkw gezogen, ist länger und fasst mehr. Die Absetzmulde hängt an Ketten und wird von zwei Armen hinter dem Fahrzeug abgesetzt; sie ist kleiner, hat eine niedrigere Ladekante und braucht weniger Platz.
Quellen: Maße und Gewichte: BCS Containersystem, Abrollcontainer nach DIN 30722 (Innenmaße, Circaangaben); Teichmann Containers, Abrollcontainer DIN 30722 (Außenmaße); Breitsamer Entsorgung Recycling, Datenblätter 10 m³ und 20 m³ Abrollbehälter offen (Behältermaße, Fahrzeuglängen, Zuladung Zwei- und Dreiachser); ALBA Berlin, Behälterblatt Abrollcontainer bis 34 m³ (Abmessungen, Eigengewicht, Füllgewicht, Platzbedarf); Stadtservice Offenbach, Containertypen im Überblick (Abmessungen, Leergewicht mit Deckel); Containerservice Peschke, Containerkatalog (Innenmaße, Ladekante, Eigengewicht, Füllgewicht, Platzbedarf). Norm: Containerbau und Umwelttechnik Lübben, Abrollbehälter nach DIN 30722-1, -2 und -3 (Hakenhöhe, Rollen, zulässiges Behältergesamtgewicht); Wikipedia, Abrollbehälter (Normteile, Längenraster, Rollenabstand); DIN Media, DIN 30722-1:2025-08. Recht: § 32 und § 34 StVZO. Gewicht Mischschrott: eigene Marktrecherche schrottgeier.de, September 2026. Alle Angaben sind Circawerte; verbindlich sind die Angaben des jeweiligen Fachbetriebs.