Für Privathaushalte
Schrottabholung vom Fachbetrieb in deiner Region
Du hast Metallschrott übrig und willst ihn loswerden? Schrottgeier vermittelt deine Anfrage an einen geprüften Fachbetrieb in deiner Nähe – und sagt dir ehrlich, wann sich die Abholung lohnt.
- Fachbetrieb aus deiner Region
- Keine Elektrogeräte – rechtssicher
- Anfrage kostenlos
Orientierungswerte, LME-Schluss 16.09.2026. So rechnen wir
Bei der Schrottabholung über Schrottgeier kommt ein regionaler Fachbetrieb, der seine Nachweise vorgelegt hat. Schrottgeier selbst hat keinen Fuhrpark: Du beschreibst, was du loswerden willst, der zuständige Betrieb meldet sich bei dir und sagt dir vorher, ob die Abholung kostenlos ist. Elektrogeräte bleiben dabei stehen – aus gutem Grund. Direkt zur Anfrage
Wann ist die Schrottabholung kostenlos?
Ehrliche Antwort: nicht immer. Für den Fachbetrieb kostet jede Abholung Geld – die Anfahrt, die Arbeitszeit beim Aufladen, die Verwiegung am Platz. Bezahlt wird das aus dem Wert deines Schrotts. Und der hängt vor allem davon ab, welches Metall es ist.
Stahl- und Eisenschrott bringt derzeit 0,13–0,18 €/kg, blanker Kupferdraht dagegen 9,99–10,98 €/kg. Ein paar alte Regale und ein Gartentor decken die Fahrt deshalb oft nicht, ein Karton Kupferrohre oder Messingarmaturen schon eher. Gute Chancen auf eine kostenlose Abholung hast du, wenn:
- eine größere Menge zusammenkommt, etwa bei einer Entrümpelung, Sanierung oder dem Abbau eines Metallcarports,
- Buntmetall dabei ist: Kupfer, Messing, Aluminium oder Edelstahl,
- der Schrott gut erreichbar ist, zum Beispiel in der Einfahrt statt im Keller,
- das Metall grob nach Sorten getrennt und frei von Fremdstoffen ist,
- du beim Termin flexibel bist und der Betrieb die Fahrt mit einer Tour in deiner Gegend verbinden kann.
Bei kleinen Mengen reinem Eisenschrott kann der Betrieb eine Anfahrtspauschale verlangen oder die Abholung ablehnen. Bei größeren Mengen Buntmetall zahlt er unter Umständen sogar etwas – maßgeblich ist dann das Gewicht bei der Verwiegung. Was in deinem Fall gilt, klärt der Fachbetrieb mit dir, bevor jemand losfährt. Kurz gesagt: in vielen Fällen kostenlos, der Fachbetrieb sagt es dir vorher.
Selbst hinbringen oder abholen lassen?
Hast du ein Auto mit Anhänger und einen Schrottplatz in der Nähe, kann sich der eigene Weg lohnen – vor allem bei Buntmetall, weil du direkt am Platz verwiegen lässt. Der Rechner zieht vom geschätzten Erlös die Kosten für Hin- und Rückweg ab und zeigt dir, ob sich die Fahrt trägt.
Transport als Modellannahme: 12 € Grundkosten plus 0,85 € je km für Hin- und Rückweg mit Transporter. Orientierungswerte, maßgeblich ist die Verwiegung am Platz.
Die Ergebnisse sind Orientierungswerte, keine Zusage eines Schrottplatzes. Aktuelle Spannen für alle Sorten und die Herkunft jeder Zahl findest du im Preismonitor. Tipps, wie du beim Sortieren mehr herausholst, stehen im Ratgeber Schrott richtig sortieren.
Was der Fachbetrieb mitnimmt – und was nicht
Nicht jedes Metallteil darf einfach auf den Lkw. Die folgenden Listen geben dir eine Orientierung, im Einzelfall entscheidet der Fachbetrieb. Am schnellsten geht es, wenn du deiner Anfrage Fotos beilegst.
Das wird mitgenommen
- Eisen- und Stahlschrott: Träger, Rohre, Zäune, Tore, Regale, Gitter
- Heizkörper aus Stahl oder Guss
- Kupfer: Wasser- und Heizungsrohre, Dachrinnen, Bleche
- Messing: Wasserhähne ohne Elektronik, Fittings, Ventile, Beschläge
- Aluminium: Profile, Leitern, Fensterrahmen ohne Glas, Felgen ohne Reifen
- Edelstahl: Spülen, Töpfe, Geländer
- Fahrräder ohne Motor und Akku, Gartenmöbel aus Metall
- Bremsscheiben ohne Beläge
Elektrogeräte bleiben stehen
Waschmaschine, Kühlschrank, Herd, Trockner, Mikrowelle, Rasenmäher mit Elektromotor, Computer, Werkzeug mit Kabel oder Akku: Alles, was mit Strom, Akku oder Batterie betrieben wird, nimmt kein Schrottgeier-Partner aus Privathaushalten mit. Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) erlaubt das Einsammeln solcher Altgeräte nur bestimmten Stellen wie Kommunen, Handel und Herstellern. Wer als Sammler trotzdem zugreift, riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 €.
Bring Elektroaltgeräte zum Wertstoffhof deiner Stadt oder deines Landkreises – dort ist die Abgabe für Privathaushalte kostenlos. Viele Händler nehmen Altgeräte ebenfalls zurück. Mehr dazu im Ratgeber Warum Schrottsammler keine Elektrogeräte mitnehmen dürfen.
Das wird nicht mitgenommen
- Elektro- und Elektronikaltgeräte aller Art, auch Kabel mit Stecker und E-Bike-Akkus
- Altfahrzeuge wie Autos, Motorräder oder Roller – sie gehören zu einer anerkannten Annahmestelle oder einem zertifizierten Demontagebetrieb
- Batterien und Autobatterien – Rückgabe im Handel oder am Wertstoffhof
- Asbesthaltige Teile, etwa alte Nachtspeicheröfen oder Brandschutzplatten – nur über dafür zugelassene Fachfirmen
- Gasflaschen, Druckbehälter und Feuerlöscher, auch wenn sie leer wirken
- Öltanks mit Restinhalt – vorher fachgerecht entleeren und reinigen lassen
- Behälter mit Farb-, Lack- oder Ölresten
So läuft die Schrottabholung ab
- Anfrage stellen Postleitzahl eingeben, beschreiben, was ungefähr wie viel ist, und am besten ein paar Fotos hochladen.
- Fachbetrieb meldet sich Der zuständige Betrieb meldet sich innerhalb von 24 Stunden an Werktagen und klärt mit dir Menge, Kosten und Termin. Erst dann entscheidest du.
- Abholung zum Termin Du stellst den Schrott gut erreichbar bereit, der Betrieb lädt auf. Wird dein Metall vergütet, lass dir einen Beleg über Gewicht und Preis geben.
Ausführlich mit allem, was du vorbereiten solltest: So läuft die Abholung ab.
Ist in deiner Region noch kein Fachbetrieb angebunden, erfährst du das direkt nach der Eingabe deiner Postleitzahl. Deine Anfrage wird dann nicht an beliebige Sammler weitergereicht: Schrottgeier meldet sich innerhalb von zwei Werktagen und sagt dir ehrlich, ob ein Fachbetrieb vermittelt werden kann.
Schrottabholung anfragen
Warum jeder Fachbetrieb geprüft wird
Wer als Betrieb Abfälle bei Privathaushalten einsammelt, führt eine gewerbliche Sammlung durch. Die muss nach § 18 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) drei Monate vor Beginn bei der zuständigen Behörde angezeigt werden – mit Angaben unter anderem zu Art, Menge und Verbleib der Abfälle. Schrottgeier nimmt Betriebe, die privat abholen, deshalb nur mit Nachweis dieser Anzeige ins Netz auf. Dazu kommen weitere Unterlagen und die schriftliche Zusage, keine Elektroaltgeräte aus Privathaushalten mitzunehmen.
Dieser Hinweis ersetzt keine Rechtsberatung.
Kein Zeitdruck? Preisalarm einrichten
Kupferrohre und Messing verderben nicht. Wenn du nicht sofort verkaufen musst, trag dich in den Preisalarm ein: Du bekommst eine E-Mail, sobald deine Sorte die Schwelle erreicht, die du festlegst. Die Anmeldung bestätigst du per Link, abmelden kannst du dich jederzeit.
Häufige Fragen zur Schrottabholung
Ist die Schrottabholung kostenlos?
In vielen Fällen ja, aber nicht immer. Es kommt auf Menge, Metallsorte und Zugänglichkeit an. Der Fachbetrieb sagt dir vorher, ob Kosten entstehen. Die Anfrage über Schrottgeier ist in jedem Fall kostenlos und unverbindlich.
Bekomme ich Geld für meinen Schrott?
Bei Buntmetall in größeren Mengen ist das möglich. Grundlage sind das Gewicht bei der Verwiegung und der Ankaufspreis des Betriebs. Der Preismonitor zeigt dir, in welcher Spanne die Preise gerade liegen – als Orientierung, nicht als Zusage.
Warum wird meine Waschmaschine nicht mitgenommen?
Weil das ElektroG das Einsammeln von Elektroaltgeräten aus Privathaushalten durch Schrottsammler nicht erlaubt. Gib sie kostenlos am Wertstoffhof ab oder frag beim Kauf eines Neugeräts den Händler nach der Rücknahme.
Wie viel Schrott muss es mindestens sein?
Eine feste Mindestmenge gibt es nicht. Ob sich die Fahrt trägt, hängt vor allem vom Buntmetallanteil ab. Beschreib in der Anfrage möglichst genau, was du hast, und lade Fotos hoch – dann kann der Fachbetrieb schnell eine klare Antwort geben.
Muss ich beim Abholtermin zu Hause sein?
Das sprichst du mit dem Fachbetrieb ab. Liegt der Schrott frei zugänglich und wird nichts vergütet, reicht oft ein vereinbarter Abstellplatz. Bekommst du Geld für dein Metall, solltest du dabei sein, um den Beleg entgegenzunehmen.
Wohin mit Autobatterien, Gasflaschen und Altöltanks?
Autobatterien nimmt der Handel zurück, Gasflaschen gehen an den Händler oder zur Schadstoffsammlung deiner Kommune. Öltanks mit Restinhalt müssen vorher fachgerecht entleert und gereinigt werden. Welche Stelle in deiner Kommune zuständig ist, steht beim örtlichen Entsorgungsbetrieb.