Schrottabholung
So läuft die Schrottabholung ab
Kein Rätselraten: Hier steht Schritt für Schritt, was nach deiner Anfrage passiert, wer sich wann bei dir meldet und was am Abholtag vor der Tür abläuft.
Die Schrottabholung läuft in fünf Schritten ab: Postleitzahl eingeben, Material beschreiben, Rückmeldung des Fachbetriebs abwarten, Termin festlegen, Schrott bereitstellen und abholen lassen. Dazwischen liegt kein Vertrag: Du entscheidest erst, wenn du weißt, ob die Abholung kostenlos ist, etwas kostet oder vergütet wird. Schrottgeier fährt dabei nicht selbst, sondern leitet deine Anfrage an einen regionalen Fachbetrieb weiter, der seine Nachweise vorgelegt hat. Der meldet sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen und klärt Menge, Zugang, Termin und Preis direkt mit dir.
Schritt für Schritt: von der Anfrage bis zum Termin
- Postleitzahl eingeben Der erste Schritt im Formular ist deine Postleitzahl. Daran entscheidet sich, ob in deinem Gebiet ein geprüfter Fachbetrieb angebunden ist. Ist dort noch keiner, siehst du das sofort – und nicht erst, nachdem du alle Daten eingetippt hast.
- Angaben zu Material, Menge und Zugang Dann beschreibst du, was weg soll: welche Metalle, wie viel ungefähr, ob sortiert – und wo es steht. Einfahrt, Garage oder Keller im dritten Hinterhof zählt für die Kalkulation mehr als die letzten zwanzig Kilo.
- Fotos hochladen Zwei, drei Bilder ersparen drei Rückfragen. Auf einem Foto sieht ein Fachmann sofort, ob es Guss oder Stahlblech ist, ob Fremdstoffe dranhängen und ob der Transporter reicht.
- Der zuständige Fachbetrieb meldet sich In der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen, per Telefon oder E-Mail. Er sagt dir, ob er abholt, ob die Abholung kostenlos ist, ob eine Anfahrtspauschale anfällt oder ob es für dein Material eine Vergütung gibt.
- Termin und Zeitfenster vereinbaren Abholungen werden zu Touren gebündelt, deshalb bekommst du meist ein Zeitfenster statt einer Uhrzeit. Wer flexibel ist, hat die besseren Karten: Was sich an eine ohnehin geplante Tour anhängen lässt, ist für den Betrieb günstiger – und damit für dich eher kostenlos.
Grafik auf der eigenen Seite verwenden
Kostenlos nutzbar, auch gewerblich, solange sichtbar auf schrottgeier.de als Quelle verlinkt wird. Einfach diesen Code einfügen:
<a href="https://schrottgeier.de/schrottabholung/ablauf/"> <img src="https://schrottgeier.de/wp-content/themes/schrottgeier/assets/img/grafiken/abholung-ablauf.svg" alt="Ablauf der Schrottabholung von der PLZ-Eingabe bis zur Abholung" width="800"> </a> <p>Grafik: <a href="https://schrottgeier.de/">schrottgeier.de</a></p>
Ob sich die Fahrt trägt, schätzt du vorher selbst ab: Die Rechnung steht auf Kostenlose Schrottabholung, die Spannen je Sorte im Preismonitor.
Was du vor dem Termin vorbereitest
Je weniger vor Ort improvisiert werden muss, desto schneller ist der Betrieb fertig – und Zeit ist der größte Posten der Tour. Diese Punkte kosten dich eine halbe Stunde:
- Zufahrt frei halten. Das Fahrzeug muss nah heran. Autos, Mülltonnen und Fahrräder wegräumen, Tor auf, und bei Mehrparteienhäusern vorher klären, wo gehalten werden darf.
- Material gebündelt bereitstellen. Alles an eine Stelle, möglichst ebenerdig und trocken. Lange Rohre und Profile zusammenbinden, Kleinteile in stabile Eimer oder Kisten.
- Grob nach Sorten trennen. Buntmetall getrennt vom Eisenschrott – Mischschrott wird als geringste Sorte eingestuft. Wie du die Metalle auseinanderhältst: Schrott richtig sortieren.
- Fremdstoffe abnehmen, wo es schnell geht. Reifen von der Felge, Holzplatten vom Gestell, Dämmwolle vom Rohr. Was kein Metall ist, muss der Betrieb entsorgen – das drückt die Einstufung.
- Elektrogeräte aussortieren. Alles mit Stecker, Akku oder Batterie stellst du gar nicht erst dazu. Warum, steht direkt unter dieser Liste.
- Ausweis bereitlegen, wenn Metall vergütet wird. Beim Ankauf erfasst der Betrieb deine Personalien – wie am Schrottplatz auch. Ohne Ausweis gibt es in der Regel kein Geld.
Elektrogeräte bleiben stehen
Waschmaschine, Kühlschrank, Herd, Fernseher, Computer, Akkuschrauber, E-Bike-Akku: Alles, was mit Strom, Akku oder Batterie läuft, nimmt kein Schrottgeier-Partner aus einem Privathaushalt mit. Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) erlaubt das Einsammeln solcher Altgeräte nur bestimmten Stellen – der Bußgeldrahmen reicht bis 50.000 €. Richtige Wege sind der Wertstoffhof deiner Kommune und die Rücknahme im Handel; was dazuzählt, steht im Ratgeber Elektroschrott: Was dazugehört und wohin damit. Ein Anbieter, der von sich aus den Kühlschrank mitnehmen will, ist ein Warnsignal.
Was am Abholtag vor Ort passiert
Der Termin selbst ist unspektakulär, und genau so soll er sein. Drei Etappen:
Sichtung
Der Fahrer gleicht ab, was dasteht, mit dem, was du beschrieben hast. Passt es, wird geladen. Weicht es deutlich ab – doppelte Menge, Fremdstoffe, ein Gerät mit Kabel mittendrin –, wird neu geredet oder ein Teil bleibt stehen. Deshalb lohnt sich die ehrliche Beschreibung in der Anfrage.
Verwiegung, wenn dein Metall vergütet wird
Wird dein Schrott angekauft, muss er gewogen werden – kleine Mengen auf einer geeichten Waage am Fahrzeug, größere am Platz, wo das Fahrzeug voll und leer über die Brücke fährt. Den Beleg bekommst du dann nachgereicht. Welche Angaben daraufgehören, zeigt die Seite Wiegeschein.
Abrechnung oder kostenlose Mitnahme
Am Ende steht einer von drei Fällen: Das Material trägt die Tour und wird kostenlos mitgenommen. Oder es ist so viel Buntmetall dabei, dass du eine Vergütung bekommst – dann gibt es einen Ankaufschein mit Gewicht, Sorte, Preis je Kilo und Summe. Oder die Menge ist zu klein und zu eisenlastig, dann nennt der Betrieb vorher eine Anfahrtspauschale. Niemals akzeptieren solltest du Geld ohne Beleg.
Ein Wort zu Preiszusagen: Was am Telefon genannt wird, ist eine Einschätzung auf Basis deiner Angaben. Maßgeblich sind Verwiegung und Einstufung der Sorte – kein Betrieb kann ein Foto wiegen.
Und wenn in deinem Gebiet kein Fachbetrieb angebunden ist?
Dann sagen wir dir das, statt deine Anfrage irgendwohin zu verkaufen. Das Partnernetz wächst Gebiet für Gebiet, und es gibt Regionen ohne geprüften Betrieb. Die Rückmeldung bekommst du direkt nach Eingabe der Postleitzahl; deine Daten gehen nicht an beliebige Sammler.
Dir bleiben zwei gute Wege: Du bringst das Metall selbst zu einem Schrottplatz – bei Buntmetall lohnt sich das oft. Oder du wartest, bis ein Betrieb angebunden ist; Kupferrohre verderben nicht. Für Betriebe, die ins Netz wollen: Partner werden.
Schrottabholung anfragen
Postleitzahl, kurze Beschreibung, gern ein paar Fotos. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich.
Wer da eigentlich vor der Tür steht
Ein Betrieb, der Abfälle bei Privathaushalten einsammelt, führt eine gewerbliche Sammlung durch. Die ist nach § 18 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) drei Monate vor Beginn bei der zuständigen Behörde anzuzeigen. Wer Abfälle gewerblich sammelt, befördert, mit ihnen handelt oder sie maklert, ist zusätzlich nach § 53 KrWG anzeigepflichtig; Transportfahrzeuge tragen das A-Schild. Schrottgeier nimmt nur Betriebe ins Netz auf, die diese Nachweise vorgelegt und schriftlich zugesagt haben, keine Elektroaltgeräte aus Privathaushalten mitzunehmen.
Dieser Hinweis ersetzt keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen zum Ablauf
Wie schnell meldet sich jemand nach meiner Anfrage?
In der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen. Am Wochenende und an Feiertagen kann es länger dauern. Ist in deinem Gebiet noch kein Fachbetrieb angebunden, erfährst du das sofort nach Eingabe der Postleitzahl.
Muss ich beim Abholtermin dabei sein?
Das klärst du mit dem Fachbetrieb. Liegt der Schrott frei zugänglich und wird nichts vergütet, reicht oft ein vereinbarter Abstellplatz. Bekommst du Geld für dein Metall, solltest du dabei sein – schon wegen des Belegs und weil deine Personalien erfasst werden.
Was passiert, wenn mehr Schrott dasteht als angemeldet?
Passt die Menge noch aufs Fahrzeug, geht sie meist mit. Wird es deutlich mehr, kann ein zweiter Termin nötig sein. Melde größere Mengen lieber gleich an, dann kommt das passende Fahrzeug.
Warum will der Betrieb meinen Ausweis sehen?
Nur dann, wenn Metall angekauft und vergütet wird. Der Betrieb dokumentiert, von wem er angekauft hat – das ist im Schrotthandel üblich und schützt auch dich. Mehr dazu im Ratgeber Schrott privat verkaufen.
Quellen: Kreislaufwirtschaftsgesetz §§ 18, 53; Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG); Ablauf von Abholung und Ankauf: eigene Marktrecherche schrottgeier.de, September 2026. Preise: Preismonitor schrottgeier.de, Stand . Rechenweg: Methodik.